Effizienz und Nachhaltigkeit in der Energieerzeugung
Es besteht die M?glichkeit, einen Brenner, der standardm??ig als reiner Einstoffbrenner für die Trocknung und Erhitzung des Grundmaterials ausgelegt ist, auf bis zu drei Brennstoffe zu erweitern. Diese Umstellung verwandelt den Brenner in einen Kombibrenner, der eine Vielzahl von Brennstoffvarianten erm?glicht. So k?nnen ?l, Erdgas, Flüssiggas sowie g?ngige gasf?rmige Stoffe wie DME, Wasserstoffe aber auch Feststoffe wie Kohlenstaub, BtL und Holzstaub kombiniert werden.
Diese Flexibilit?t bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Zum einen entfallen Stillstandszeiten der Anlage, die durch Rohstoffmangel oder Lieferschwierigkeiten entstehen k?nnten. Zum anderen kann bei Preisschwankungen des jeweiligen Brennstoffes stets der kostengünstigste Brennstoff ausgew?hlt werden. Darüber hinaus erm?glicht die flexible Nutzung alternativer Brennstoffe eine CO?-freie Trocknung. Insgesamt leistet der Brenner mit diesen Erweiterungen einen wichtigen Beitrag zur Effizienz und Nachhaltigkeit in der Energieerzeugung.
Weltweit stellen Klimaabkommen und strengere Regulierungen von Regierungen und Beh?rden auch die Asphaltindustrie vor neue Herausforderungen, Treibhausgase wie CO? zu reduzieren. Für Betreiber von Mischanlagen gilt, Emissionen einzusparen und damit einen Beitrag zur Standortsicherung zu leisten. Wenn es darum geht, nachhaltiger und sauberer Asphalt zu mischen, ist bereits die Umstellung von ?l oder Kohlenstaub auf Gas ein gro?er Beitrag: Erdgas oder Flüssiggas halbieren bereits die CO?-Emissionen.
Noch günstiger f?llt die Bilanz für die regenerativen Brennstoffe Holzstaub und verflüssigte Biomasse (Biomass to Liquid) aus: Sie sind in ihrer Bilanz CO?-neutral bzw. mit Wasserstoff CO?-frei*. Auch hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit sind die Brennstoffe der Zukunft attraktiv, da fossile Brennstoffe nicht nur endlich sind, sondern ihre Verfügbarkeit zunehmend erschwert ist. Umso wichtiger ist es für Anlagen-Betreiber, mit den passenden Technologien für die Nutzung alternativer Brennstoffe und damit für die Zukunft gerüstet zu sein.
* Energieintensiver thermischer Trocknungs- und Erhitzungsprozess von Wei?- und Recyclingmaterial, dank grünem Wasserstoff CO?-frei.
?Wir denken immer voraus und entwickeln L?sungen für morgen. Dabei geht es neben den Brennstoffen der Zukunft wie Holzstaub, BtL und Wasserstoff auch um die direkte Einsparung von Energie.“
Steven Mac Nelly, Leiter Entwicklung & Konstruktion bei BENNINGHOVEN
?lbrenner für leichtes Heiz?l (Heiz?l EL)
Heiz?l aus Roh?l wird in zwei Sorten unterteilt: leichtes Heiz?l (Heiz?l EL) und schweres Heiz?l (Heiz?l S). Die Qualit?tsanforderungen für Heiz?l sind in der DIN 51603 niedergelegt. Leichtes Heiz?l kann ohne Vorw?rmung in ?fen, Zentralheizungen und industriellen Feuerungsanlagen verbrannt werden. Schweres Heiz?l muss dagegen für Transport und Verbrennung vorgew?rmt werden. Die mit diesen fossilen Brennstoffen betriebene Systeme unterliegen jedoch zunehmend Reglementierungen und Einschr?nkungen.
Flüssiggasbrenner und Erdgasbrenner
Die BENNINGHOVEN Gasbrenner sind in der Lage, Flüssiggas bereits in der Flüssigphase verbrennen zu k?nnen, ohne es vorher in einen gasf?rmigen Aggregatzustand umwandeln zu müssen. Dies bedeutet, dass keine zus?tzliche Peripherie wie ein Verdampfer erforderlich ist und somit auch keine weitere Energie ben?tigt wird.
Mechanisch sind Flüssiggasbrenner und Erdgasbrenner gleich aufgebaut – sie unterscheiden sich lediglich in der Peripherie, wie der Brennstoff den Brennern zugeführt wird.
Flüssiggas f?llt bei der F?rderung von Roh?l oder Erdgas als sogenanntes Begleitgas an. Früher wurde dieses Begleitgas oft einfach in die Atmosph?re abgelassen oder verbrannt. Heute verbieten weltweit immer mehr Regionen das Abfackeln, was sich zus?tzlich positiv auf die steigende Verfügbarkeit von Flüssiggas auswirkt.
Wasserstoff-Trocknungssystem von BENNINGHOVEN
GAME CHANGER - Die Brennergeneration, die auch 100% grünen Wasserstoff nutzen kann
* Energieintensiver thermischer Trocknungs- und Erhitzungsprozess von Wei?- und Recyclingmaterial, dank grünem Wasserstoff CO?-frei.
Mehr erfahrenBrennt auch in Zukunft
Holz ist ein regenerativer Rohstoff, der nachhaltig bewirtschaftet werden kann und dadurch als Brennstoff in seiner Bilanz CO?-neutral ist. Mit dem MULTI JET Holzstaub-Brenner hat BENNINGHOVEN Holzstaub für das Verfeuern in Asphaltmischanlagen erschlossen – und damit das Portfolio der eigenen Brennertechnologie noch einmal erweitert. Für Betreiber ist der Holzstaub-Brenner eine nachhaltige M?glichkeit, ihre Anlage zukunftsorientiert aufzustellen.
Die Entwicklungsingenieure von BENNINGHOVEN haben die ideale Partikelgr??e des Holzstaubs ermittelt, der überwiegend aus Holzresten und -abf?lllen gewonnen wird. Die optimale Sieblinie des Brennstoffs ist wichtig für die Flammgeometrie des Brenners – und damit für die Effektivit?t des Erhitzens von Wei?mineral beziehungsweise des Recycling-Materials. Der MULTI JET Holzstaub-Brenner wird bereits von mehreren Benninghoven Kunden zuverl?ssig eingesetzt.
Der Feststoffbrenner bietet aufgrund seiner Ausstattung den Vorteil, dass sowohl Kohlenstaub als auch Holzstaub als Brennstoffe eingesetzt werden k?nnen.
Bei einer Neuanschaffung eines Brenners kann sowohl Kohlenstaub, als auch zukunftsweisend Holzstaub adaptiert werden.
Da sich aber bereits jetzt beim Kohlenstaub Engp?sse bemerkbar machen, wird der CO?-neutrale Brennstoff Holz schneller interessanter.
Zur gesamten Peripherie geh?ren der Brenner und die Dosiereinheit. Die Schnittstelle zur Kundenseite ist der Eingang der Dosiereinheit. Die Holzmühle bzw. das Holzsilo sind bauseitig.
Brenner
Der Holzstaub wird mittels F?rderventilator und Dosiereinheit dem Brenner fein dosiert zugeführt. Im Brennerkopf erfolgt dann die Zündung über eine separate Stützflamme. Der Regelbereich Holzstaub mit Stützflamme ist 1:6, der Heizwert von Holzstaub liegt in Abh?ngigkeit der Holzsorte bei ca. 18 MJ/kg.
Als Stützflamme wird der Sekund?rbrennstoff verwendet, beispielsweise Heiz?l EL, Flüssiggas oder Erdgas.
Die Holzstaubdosierung mit Vorratsbeh?lter, der eine Kapazit?t von 2,5 m? hat, wird am Auslauf des Holzstaubsilos untergebaut. Im Beh?lter verhindern zwei Rührwerke die Brückenbildung im Holzstaub. ?ber eine drehzahlgeregelte Dosierschnecke, welche entsprechend der ben?tigten Brennerleistung den Brennstoff freigibt, gelangt der Holzstaub in eine Durchblas-Zellenradschleuse, die die Schnittstelle zur F?rderleitung bildet. Von dort wird der Holzstaub mittels F?rdergebl?se und Rohrleitung in den Kopf des Brenners eingeblasen.
Ausgangsrohstoff an der Asphaltmischanlage
Dem Betreiber obliegt die Pflicht im Rahmen einer regelm??igen ?berprüfung nach BetrSichV sicherzustellen, dass das Gesamtsystem (beispielsweise das Silo mit der Dosierung) überprüft wird. Au?erhalb von Deutschland unterliegen die Systeme der Prüfpflicht – hierbei sind die nationalen Gesetze und Verordnungen zu beachten.
Ex-Schutz (ATEX) speziell bei Kohlenstaub und Holzstaub
Energie aus Biomasse
Das Prinzip der Gewinnung von BtL-Kraftstoffen basiert auf dem Verflüssigen von Biomasse.
Im Falle des Ausgangsstoffes Holz verwandeln thermochemische Umwandlungsprozesse in einem Reaktor durch hohe Temperatur und hohen Druck das cellulosereiche Holz in sogenanntes Pyrolyse?l.
Die weiteren Verfahrensschritte sind die Reinigung, die Synthese und die Raffinierung des Pyrolyse?ls zu BtL-Kraftstoffen
Eine bedeutende Entwicklung auf dem Energiemarkt ist der Einsatz von Biomass to Liquid (BtL), zu Deutsch ?Verflüssigte Biomasse“. BtL kann aus Pflanzenabf?llen wie Stroh, Holz oder Energiepflanzen wie Mais und Raps gewonnen werden. Auch für die Nutzung von Biomasse als Brennstoff bietet BENNINGHOVEN eine innovative
L?sung: der MULTI JET BtL-Brenner. Wie Holzstaub gilt auch Biomass to Liquid in seiner Bilanz als CO?-neutral. BENNINGHOVEN BtL-Brenner k?nnen – wie alle MULTI JET Modelle – auch mit weiteren Brennstoffen wie ?l, Kohlenstaub und Gas betrieben werden. Damit er?ffnen die neuen BENNINGHOVEN Brenner Betreibern die M?glichkeit, heute noch fossile Brennstoffe zu nutzen, aber bereits zeitnah auf regenerative Brennstoffe zu wechseln – eine zukunftssichere Investition.
Im Falle des Ausgangsproduktes Holz/Holzreste liegt die verfahrenstechnische Herausforderung im natürlichen Ausgangsprodukt, das in seiner chemischen Zusammensetzung variieren kann. Diese Schwankungen wirken sich auf das BtL-Endprodukt aus. Kleinere Schwankungen k?nnen durch Anpassung der Vorw?rmtemperatur ausgeglichen werden. Bei gro?en Schwankungen oder Brennstoffwechseln muss durch Einstellung vor Ort reagiert werden.
Um auch bei neuen Brennstoffen die richtige Grundparametrisierung des Brenners im BENNINGHOVEN Werk vornehmen zu k?nnen, sendet der Kunde deshalb sein Heizmedium in einem Edelstahlcontainer nach Wittlich. Dort wird der Brennstoff ausführlich getestet und der Brenner optimal eingestellt.
Kohlenstaub-Brenner (Braun- oder Steinkohle) und Kohlenstaubdosierung
Der BENNINGHOVEN MULTI JET Brenner, der standardm??ig als reiner ?l-Brenner ausgeführt ist, kann um bis zu drei Brennstoffen erweitert werden. Dadurch wird der Brenner zu einem Kombibrenner, was bedeutet, dass ?l, Erdgas, Flüssiggas, Schwer?l, BtL-Brennstoff (verflüssigte Biomasse) und u.a. Kohlenstaub als Brennstoffe zur Verfügung stehen. Dabei wird der Braunkohlenstaub mit Hilfe der Kohlenstaubdosierung, angeflanscht am Auslaufschieber des Kohlenstaubsilos, in die F?rderleitung dosiert und über ein F?rdergebl?se in den Kopf des Brenners eingeblasen.
Die durchdachte Kohlenstaubdosierung ergeben für den Anwender elementare Vorteile hinsichtlich:
Mit nachhaltigen und wirtschaftlichen Technologien effizienter arbeiten ist die Herausforderung von Heute und Morgen. Um die Nachhaltigkeit in der Asphaltproduktion zu steigern, bietet Benninghoven eine Vielzahl an innovativen L?sungen.
Mehr erfahrenAsphaltherstellung, Recyclingsysteme, Brennertechnik, Steuerungssysteme und Bitumentechnologien - Dank BENNINGHOVEN Technologien findet jeder Kunde für genau seinen Standort, die passende L?sung, entsprechend s?mtlicher Anforderungen und Gegebenheiten.
Zu den Technologien